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Chervet fällt verletzt aus

Alain Chervet muss seinen Kampf vom 26. Dezember aufgrund einer Verletzung aufschieben. Der Boxing Day findet ohne den Berner Profiboxer statt.


Seit 2016 bestreitet Alain Chervet jeweils den Hauptkampf am bedeutendsten Schweizer Box-Event vom 26. Dezember. Auf den diesjährigen Boxing Day freute sich Chervet besonders. Um sich ideal auf die Rückkehr nach der Corona-Zwangspause vorzubereiten, wurde vor einigen Wochen der Weltklasse-Trainer Pedro Diaz aus Miami eingeflogen. „Ich wollte mich ausgesprochen gut vorbereiten und habe mich so sehr auf den Kampf zuhause am Boxing Day gefreut“, erklärt Alain Chervet die Absage bedrückt. „Es tut mir enorm leid, dass ich die Zuschauer und alle die mich unterstützen, enttäuschen muss.“


Was war passiert? Nach einem stechenden Schmerz in der angeschwollenen linken Hand folgte umgehend eine medizinische Untersuchung. Diese deckte eine Sehnenscheidenentzündung am Handrücken auf. Chervet muss sich nun weiteren Untersuchungen beim Handchirurgen unterziehen; dass er am 26. Dezember nicht boxen kann, ist aber leider bereits jetzt klar. Diesen Entscheid unterstützt auch der Trainer Pedro Diaz: „Verletzungen sind Teil des Leistungssportes. Als Trainer respektiere ich strikt die ärztlichen Empfehlungen, denn für mich ist die Gesundheit meiner Boxer wichtiger als jeder kurzfristige Erfolg.“


Der Boxing Day vom 26. Dezember im Berner Kursaal wird somit ohne Kampf von Alain Chervet stattfinden, bietet aber dennoch ein attraktives, spannendes Programm. „Dass Alain nicht boxen kann, ist für alle Beteiligten bitter. Aber die Gesundheit steht klar an vorderster Stelle“, sagt der Veranstalter Leander Strupler und verspricht dennoch einen hochstehenden Boxanlass: „Der Berner Angelo Peña und der Kubaner Cristhian Martinez garantieren packende Hauptkämpfe. Dazu kommt ein breites Vorprogramm mit weiteren Profis.“